Baum In Deutschland ist die Kiefer (teilweise auch Föhre genannt) nach der Fichte die zweitwichtigste Baumart. In Brandenburg hat sie sogar einen Anteil von 82 % an der Waldfläche und ist dort landschaftsprägendes Element. In Europa wächst die Kiefer von Spanien bis jenseits des Polarkreises. Die Kiefer wird bis 30 m hoch und erreicht Durchmesser von 60 cm. Andere Kiefernarten, die ein wertvolles Nutzholz liefern sind die Zirbelkiefer der Alpen und die aus Nordamerika eingeführte Weymouthskiefer.
Holz Das Holz der Kiefer ist mittelschwer und mäßig hart und besitzt sehr gute Festigkeitseigenschaften. Allerdings hat es einen hohen Harzgehalt. Das Splintholz ist gelblichweiß, das deutlich abgegrenzte Kernholz rötlichbraun. Im Längsschnitt ist das Holz mit Fladern und Streifen schön strukturiert. Kiefer ist ein sehr gutes Möbel- und Bauholz. Es wird verwendet für Fenster, Türen, Fußböden und Vertäfelungen. In astiger Struktur wird es gern zum Bau von Massivholzmöbeln eingesetzt. Ein klassischer Anwendungsbereich ist die Herstellung von Masten und Pfählen. Im industriellen Bereich ist Kiefernholz der wichtigste Rohstoff für Spanplatten.